Sachkundenachweis Jagdhundehaltung: Wie weiter?

05.12.2008 von Dr. Jörg Willi

AGJ

Anlässlich der Präsidentenkonferenz vom 14. November in Zürich hat die Technische Kommission für das Jagdhundewesen (TKJ) den anwesenden Präsidenten und Vertretern der Rasseclubs die bisher geleisteten Arbeiten und Vorbereitungen bezüglich Sachkundenachweis (SKN) Jagdhundehaltung präsentiert und die verschiedenen möglichen Stossrichtungen aufgezeigt.

Die vorbereitenden Arbeiten wurden von den Mitgliedern der TKJ in enger Zusammenarbeit mit JagdSchweiz erledigt.

Grundsätzlich wurde beschlossen, dass die Arbeitsgemeinschaft für das Jagdhundewesen (AGJ) und die TKJ im gleichen Rahmen fortfahren wird wie bis anhin.

Folgende Hauptzielpunkte dürfen in keinem Falle aus den Augen gelassen werden:
  1. Nutzung des bestehenden Wissens und der Erfahrung
  2. Keine Kommerzialisierung des Jagdhundewesens
  3. Mittelfristig wenn möglich ein eigenes Konzept mit einem Partner, aber ohne Kostenfolgen.
 
Das bestehende Potenzial an Leitungsrichtern soll für diese Aufgabe genutzt werden können und kann aus unserer Sicht diese Bedürfnisse auch bestens erfüllen.

Das Entsenden von Mitgliedern in externe Kurse steht natürlich jedem Klub offen; ob dies bei Kurspreisen von über CHF 2000.- pro Teilnehmer für einen Intensivkurs, welcher zur Ausbildung SKN berechtigt, sinnvoll ist, sei dahingestellt.

Die TKJ ist, zusammen mit der SKG und JagdSchweiz, daran, bis spätestens zum Ablauf der Übergangsfrist ein Konzept zu erarbeiten, welches den eingangs formulierten Grundanforderungen gerecht und vom Bundesamt auch akzeptiert werden kann. 

Momentan nichts übereilen – seit der ersten Publikation der Anforderungen an den Kurs SKN als auch an die Ausbildung zum Ausbilder SKN im Mai hat sich bereits einiges verändert ... .

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